Was macht eigentlich Renate Rave-Schneider?
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Früher... war Renate Rave-Schneider (damals noch Renate Rave) zum Jurastudium aus ihrer Geburtsstadt Hamburg nach Münster gekommen. Das war Ende der Siebziger. Bis in die achtziger Jahre traf man die umtriebige Studentin aber öfter bei Jazz-und Rockkonzerten im Landesmuseum, dem Schloßgarten, im Münsterland und auf Festivals sowie in der Kunst-u. Galeristenszene als in den Hörsäalen. Sie war befreundet mit Bernd und Stiwa Clasing. Als 1977 ein Haufen Studenten versuchte die Kugeln am Aasee, die Giant Pool Balls von Claas Oldenburg, in einer spektakulären Inszenierung in den Aasee zu rollen, war es das nur eines der vielen Happenings, bei denen Renate Rave nicht fehlen durfte. Allerdings gehörte sie auch damals schon zur schreibenden Zunft; sie veröffentlichte ihre kriminologischen Seminararbeiten zum Thema "Massenmedien" oder "homosexuelle Subkulturen in der heterosexuellen Gesellschaft" (wie es früher hieß) im Stadtblatt und der damaligen Stadtzeitschrift Keks. 1994 gründete Renate Rave-Schneider den Literatreff in der Kneipe Blickpunkt im Kreuzviertel unter anderem mit der Zielsetzung die Literatur in Münster von der intellektuellen Käseglocke zu befreien. Aus diesem Literatreff gingen dann ab April 1996 die ersten, von ihr organisierten Poetry Partys hervor, die sich enormer Beliebtheit erfreuten. Bis 2003 blieb Renate Rave-Schneider die Mutter der Literaturveranstaltungen für die Szene; ihre Veranstaltungen waren Vorläufer der Poetry Slams. Zwischen 1996 und 1999 verantwortete sie die Sendung Poetry Rave im Bürgerfunk der Antenne Münster und gab die Literaturzeitschrift stadtindianer heraus. Heute... Geburtstag: 16.11.51 Siehe auch:Poetry Partys Stadtblatt |