Was macht eigentlich Chris Posch?


Chripo 1972


Chris Posch 1984


Chris Poche 1997


-cp- 2002

Früher...
galt Chris Posch mit seinem Trenchcoat, den großen Schuhen und seinem Dackel Bellchen in Münsters Art-Szene der 80er Jahre als Unikum. Seine Arbeiten als freischaffender Künstler waren ebenso eigenwillig wie seine Kunstkritiken, die unter Kollegen gefürchtet waren. Für das City Magazin war Chris Posch als Redakteur und Layouter aktiv. Nachdem das City Magazin 1986 von Ultimo übernommen wurde, erschienen seine Artikel in diesem Blatt.
Sein Spitzname Chripo hat auf mancher Party zu lustigen Verwechselungen geführt. Wenn es hieß „Chripo im Anmarsch“, fürchtete manch Langhaariger das Erscheinen der Kriminalpolizei und warf schleunigst seine illegalen Rauchwaren in die Toilette.
Für einen jungen Mann seiner Zeit, der nicht scharf darauf war, Wehrdienst zu leisten, war eine Adresse in Berlin von Vorteil. Also nahm sich Chris Posch eine Zweitwohnung in Kreuzberg, in die er 1987 ganz umsiedelte.
Schon Anfang der 80er hatte er eine Zweitwohnung in Berlin, in die er 1987 komplett umsiedelte.

Heute...
noch wohnt Chris Posch in der selben Wohnung am Südstern in Berlin-Kreuzberg. Seine künstlerische Arbeit setzte er in Berlin fort, entdeckte aber auch neue Leidenschaften. Er gilt als Kenner der dortigen Tango-Szene und – durch seine Tätigkeit als Taxifahrer – aller Winkel der Stadt.
Vor vielen Jahren hat sich Chris Poche – so ein korrekter Nachname – dem tibetischen Buddhismus zugewandt. Er folgt der Lehre des Yungdrung-Bön, einer spirituellen Tradition, die in vorhistorischer Zeit aus Zentral-Asien nach Tibet kam. In Kreuzberg veranstaltet Poche Seminare mit international bekannten Lamas.

Geburtstag: 12.1.

Stand: März 2008

Siehe auch:
Adieu Fleisch
City Magazin
Nadeln in Ketten
Ultimo

Externe Links:
Yungdrung-Bön Berlin

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